So

Die Spitze eines Berges zu sein.

Sturmfrisur und mit wallendem Haar.

Unter dir, Masse und Erz.

Hinter dir, vor dir, als auch an den Flanken,

Abgrund.

Wetterumbrüche in spontaner, willkürlicher Folge.

Beständiger Wind, klare Sicht.

Erklommen durch Reflexion deiner Intuition.

Zuerst gesprossen, Verschiebungen im Erdinneren.

Aus der Ummantelung gebrochen, nach oben  getragen recken und greifen nach höherem.

Alles zurücklassen,

nun das Nichts kann mann Glück nennen.

Doch ist Glück nicht Fiktion um mit unbegfreiflichen auszukommen?

Verstehen wollen.

Doch warum nicht weiter?

Könnten wir doch akzeptieren,

dass es mehr gibt als wir verstehen.

Anstatt sich wiederum in den selben Bahnen zu drehen.

Tief, bis das Auge sich verliert geht es hinunter.

Wasser wechselt Aggregatzustände, vereinzelt Sonnenlicht.

Des Gipfelkreuzes überdrüssig, mit Bergkristallen und Granaten bespitzt, so währt es fort.

Hoch oben, fern ab der Baumgrenze.

Die Sterne zum Greifen nahe.

 

2015

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